Plattform 'Soul-Support'

Sandra Amon, Sexualberatung, Sexualtherapie

Long Covid hat unweigerlich Auswirkung auf die Sexualität

Selbstverständlich ist in der Phase der akuten Covid-Erkrankung an Sex nicht zu denken. Dennoch ist der Austausch von Zärtlichkeiten, die Qualität von Berührungen und Umarmungen, das gehalten werden wichtige Zutaten im Prozess der Genesung. Leider sind selbst diese basalen Interaktionsmöglichkeiten durch Quarantäne eingeschränkt, wenn die Partnerin/der Partner nicht auch erkrankt ist.

Aber spätestens wenn die Ansteckungsgefahr vorüber ist, sollte der große gesundheitliche Nutzen dieses Austausches wieder Einzug erhalten. Irgendwann kommt dann vielleicht auch wieder das Bedürfnis nach intensiverer Begegnung.

Long Covid - Ihre Erkrankung

Bei Long Covid ist dabei aber leider mit den nächsten Limitierungen zu rechnen:

  • Müdigkeit,
  • Atemnot,
  • schmerzende Gelenke,
  • Haarausfall und der
  • langwierige Genesungsprozess

haben Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein und die eigene Körperwahrnehmung.

Ihre Sexualität

All diese Faktoren haben Einfluss darauf, wie attraktiv und begehrenswert man/frau sich fühlt.

Stellen sich in der sexuellen Begegnung plötzlich Atemnot oder Schmerzen ein, ist es nachvollziehbar, dass sich die Lust verabschiedet und man über kurz oder lang Sex vermeidet um sich selbst und die Partnerin oder den Partner nicht zu frustrieren.

Hierzu gibt es aber gute Nachrichten! Man kann positiv Einfluss nehmen und muss der Situation nicht hilflos gegenüberstehen.

Der Weg zur lust- und liebevollen Sexualität - trotz Long-Covid

Es gibt zum Glück eine Menge an Tipps und Möglichkeiten, um in eine lust- und liebevolle Sexualität zurückkehren zu können:

  • Einflussnahme auf die Atmung
  • Schonendere Positionen
  • Gezielte Bewegungen
  • Positive Körperwahrnehmung
  • Positive Körpererfahrungen
  • Einflussnahme auf die Muskelspannung


In der Sexualtherapie nach Sexocorporel lässt sich gerade auf die Atmung sehr gut und positiv Einfluss nehmen. Mit schonenderen Positionen können Schmerzen verringert werden und es können wieder wohltuende Erfahrungen mit dem eigenen Körper gemacht werden.

Sandra Amon



Sandra Amon
Lebens-und Sozialberaterin
Sexualtherapeutin

Telefon: 0664/992 58 355
E-Mail: 
praxis@sexualtherapie-amon.at 

Praxisadresse: Dr. Karl Renner-Strasse  29, 2232 Deutsch-Wagram